Wir haben ja noch Zeit, bis Dänemark die Grenzen öffnet und haben als nächstes Etappenziel Winsen an der Aller eingegeben. Dort wollen wir dann entscheiden, ob es nach Osten in Richtung Lübeck geht oder nach Westen an die Nordsee.


Die Hunde treffen hier Artgenossen zum Spielen und wir lassen uns erklären, dass man in der Aller sogar Gold finden kann und werden sogar Zeuge davon. Gut, es war nur ein winziger Krümel, aber Kleinvieh macht auch Mist. Vermutlich ist es eher der Verkäufer des Equipments, der hier eine Goldader entdeckt hat.



Um 3 Uhr entscheiden wir uns noch 170 km nach Lübeck zu fahren, obwohl es hier an der Aller sehr beschaulich ist.
Der Stellplatz in Lübeck liegt direkt an der Trave und in 2 h sind wir durch unser Besichtigungsprogramm durch, kochen im Womo und starten mit dem Abendprogramm.





Die alte Hansestadt gehört zum Weltkulturerbe und es gibt zahlreiche schöne alte denkmalgeschützte Backsteinbauten, aber uns stören die zahlreichen Baustellen, die auch für Fußgänger kein Vorankommen möglich machen.
In Zeiten geschlossener Tourismusinformationen wäre es schön Hinweistafeln oder Schilder für Ortsunkundige zu finden.

Das berühmte Holstentor muss man kennen und ungefähr wissen, wohin man gehen muss. Die Beschilderung ist nicht gut und auch die Informationen aus dem Internet haben uns nicht wirklich schlauer gemacht. Das ist eigentlich schade.



Viele wunderschöne Backsteingebäude liegen in kleinen Seitenstraßen versteckt und auch hier hätten wir uns mehr Informationen gewünscht.

Mit dem Geld der UNESCO hätte man sicher etwas für die Information der Touristen tun können. Möglicherweise gibt es das sonst in Form von organisierten Führungen, aber in diesem Jahr fühlte man sich etwas verloren.

